Newsletter vom 29.05.2015 , 15:55
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Titel: Brand des Monats
Brand des Monats

Edelbrennerei Dirker

Kundeninformation

Sehr geehrte Kunden und Freunde edler Destillate

Mit unserem monatlichen Newsletter informieren wir Sie heute über den neuen Brand des Monats:

Unsere Themen:

  • Brand des Monats Juni 2015
  • Hoffest und Tag der offenen Tür am 31. Mai 2015
  • Verzehrempfehlungsdatum
  • Tips zu Trinktemperatur und Lagerung
  • Termine

Betriebsurlaub:

17. Juni 2015
Sommer
27. Juli bis 15. August 2015

Brand des Monats Juni 2015

Quittenapfelbrand

Dirker´s
Original-Gin

Die Ursprünge des Gin reichen bis in die Mitte des 17. Jahrhunderts zurück. Damals nannte man den Wacholderschnaps noch Genever. Bereits 1689 erließ der englische König (Wilhelm III Oranien - Nassau) Steuer­freiheit für Genever und er durfte ab 1690 nur aus englischem Getreide hergestellt werden! So etablierte sich der nunmehr Gin genannte Genever in allen Gesellschaftsschichten bis zum heutigen Tage.

Für die zwei- bis dreimalige Destillation verwenden wir unseren alten Rosenhutkessel (Nachbau aus dem Jahre 1532) welcher noch mit Holz befeuert wird! Zum Einsatz kommen Wacholderbeeren mindestens 30% der Gesamtkräutermischung, Blutorangen, Grapefruits, Koriander, wohlriechendes Eisenkraut, Hibiskusblüten, Lorbeerblüten, um nur einige zu nennen. Diese werden mit dem Alkohol in den Brennkessel gefüllt und abdestilliert. Aus dem historischen Holzfasskühler rinnt der Original Dirker Gin mit besonders blumigen Düften.

In der Nase ein Duftpotpourri von Blumendüften, gepaart mit schmeichelnden Zitrusnoten, unterstrichen mit Wacholderbeeren. Auf der Zunge ein verführerisches Spiel von würzigen Noten der Koriandergewürze mit den Lorbeerblättern. Schön spritzig, sommerlich erfrischend und lang anhaltend die Wacholder Gin Note im gesamten Mund- und Rachenraum.

Der Dirker´s Original Gin ist mit 45% Vol. der perfekte Gin für Longdrinks, Gin-Tonic oder auch nur pur zu genießen und den Tag abzuschließen. Dieses Stöffchen, sowie unser Whisky wird nun in unserer neu entwickelten Flasche vorgestellt, die den typischen Dirker-Verschluss und das entsprechende Dirker-Firmenlogo im Glas trägt.

Ich freue mich, Ihnen diese neu kreierte Gaumenfreude zu präsentieren und wünsche viel Spaß beim Genießen.
Ihr Arno Josef Dirker und Team

0,5 Liter € 28,-
0,2 Liter € 12,-

Preise inkl. MwSt. zuzügl. Versandkosten

Druckfehler und Irrtümer vorbehalten!

>>> Hier gehts zum Onlineshop <<<


Hoffest und Tag der offenen Tür am 31.05.2015

Die Edelbrennerei Dirker lädt ein.

Wir bieten an diesem Tag von 11 bis 19 Uhr wieder Interessantes und Wissenswertes über die Kunst des Destillierens. Unser Brennmeister Arno Dirker wird live brennen und sich dabei über die Schulter schauen lassen.

Außerdem gibt es leckere Speisen von Metzgerei und Partyservice Cibis, Kaffee und Kuchen vom Tortenmacher Eisenmann aus Friedberg/Ts., Getränke und Cocktails vom Bar-Team des Culture-Club Hanau, verschiedene Craft-Biere von der Niklbräu Pretzfeld, Unterhaltung mit Musik und Kinderbetreuung. An zwei Schnapsbars können Sie unsere Destillate und Liköre genießen und in unserem Ladengeschäft werden wieder bis 17 Uhr einige Angebote für Sie bereitgehalten. Hier können Sie ihren privaten Bestand auffüllen und auch das eine oder andere Tröpfchen probieren. An unserer Sektbar können Sie unseren selbst hergestellten Hugo und unsere Fruchtschaumweine genießen.

Ein hochgeistiges Fest für die ganze Familie. Es sind genügend Parkplätze vorhanden!

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Arno Dirker und das Brennerei-Team


Darüber hinaus stellen wir an diesem Tag offiziell unsere beiden ersten eigenen Whiskys vor.

Raubritterwhisky - Burgruine Hüttelngesäß

Zur Geschichte:

Über die Ursprünge des Whisky wurde viel geschrieben und philosophiert. Man geht davon aus, dass christliche Mönche im 5. Jahrhundert die Destillationskunst nach Irland und Schottland brachten. Da es irische Mönche waren, die das Frankenland zum Christentum bekehrten, können wir davon ausgehen, dass selbige auch die Destillationskunst mit nach Franken brachten und somit voller Stolz sagen können, die Franken waren die ersten Whiskyproduzenten im damaligen deutschen Reich!

Um mein Sortiment nun zu erweitern, habe ich vor Jahren beschlossen, auch Whisky herzustellen und in die Tat umgesetzt. Nun im Laufe der Jahre habe ich immer mehr Fässer gefüllt, so dass wir nun knapp 90 Holzfässer voll haben. Die ersten Füllungen sind nun vier Jahre gelagert und ich habe aus vielen Fässern Proben gezogen von unterschiedlichen Bränden und Lagerfässern.

Letztendlich und mit Verkostung aller Mitarbeiter ist die Wahl auf Fass Nr. 48 und 46 gefallen.

Einzelfaßabfüllung Bourbon 3 Jahre gelagert

Das Fass mit der Nr. 48 ist ein nach amerikanischer Brenn- und Lagerart destillierter Whisky. Hier wurde nicht zu stark gemalzt und sauber abdestilliert! Zum Lagern wählte ich ein gebrauchtes Whiskyfass aus der Jack Daniels Destillerie von Lynchburg. Das Fass gibt nur ganz dezent die Holz- und Röstaromen an den Brand ab. Mit 55% Vol. wurde das Fass gefüllt. Nach 3 Jahren hat er noch 53% Vol. und gefällt mir mit der Fassstärke sehr gut.

Führt man das Glas an die Nase, ist ein vanilliges Gerstenkorn-Röstaroma, gepaart mit dezentem Malz- und Walnussdüften dominant und steigt in die Nase. Man erwartet einen molligen Schnaps auf der Zunge. Anfangs die volle alkoholische Süße, wuchtig und schwer, breit ausladend im ganzen Mund und Rachenraum. Getreide- und Malznoten, volle fette, blumige Süße, die leicht an Holunderblüten erinnert und eine angenehm warme Würze, die ihren Ausklang im Rachen erhält! Diejenigen, denen die Fassstärke zu deftig ist, können ein paar Tropfen Wasser im Glas zusetzen und der Whisky präsentiert sich weich und harmonisch.

Einzelfaßabfüllung Sassicaia 4 Jahre gelagert

Das Fass mit der Nummer 46 ist ein nach schottisch/irischem Muster gebrannter und gelagerter Whisky. Hier wurde speziell ein über Torf getrocknetes Malz verwendet, um die Nordeuropäisch typischen Noten einzubringen! Ebenso verwendeten wir gebrauchte Weinfässer aus Sassicaia (Italien) und lagerten den Whisky vier Jahre. Mit 55% Vol. wurden die Fässer befüllt und übrig bleiben nach vier Jahren 53% Vol. Auch hier habe ich die Fassstärke so natürlich belassen!

Der schöne bernsteinfarbene Whisky steht wie flüssiges Gold im Glas und duftete nach Getreide, Torf und Karamell mit Honig und frisch gebackenem Brot. Auf der Zunge breite, süße Malznoten, die recht behäbig von würzigen, leichten Getreidekaffeenoten mit durchaus angenehm bitteren Tönen abgelöst werden. Am Ende der lange Nachhall, wärmend und nach frischem Hefebrotteig schmeckend. Auch hier kann der Brand mit ein paar Tröpfchen Wasser verdünnt werden und lässt sich für ungeübte Fassstärkentrinker angenehmer trinken.


Verzehrempfehlungsdatum

Erläuterung des auf unseren Produkten angebrachten Datums!

Sehr geehrte Damen und Herren der hochgeistigen Genusswelt.

Seit 1987 brenne ich nun Schnaps und habe im Laufe der Zeit festgestellt, dass es Destillate gibt, die im Laufe des Alterungsprozesses immer besser und reifer werden, wie z.B. Zwetschgenwasser im Holzfass gelagert schmeckt nach 20 Jahren richtig super. Im Gegenzug habe ich aber auch bemerkt, dass es Brände und Geiste gibt, die nur eine sehr kurze Lagerzeit haben bis zum vollen Hochgenuss, z.B. ein Jahr oder 1,5 Jahre. Das wären, um nur einige Beispiele zu nennen, Williams Christ Birne, Quittenbrand, Schattenmorellen oder Morellenfeuerkirsche sowie alle säurearmen Äpfel: Klarapfel, Gravensteiner, Jamba etc. selbst wenn diese dunkel und temperiert gelagert werden ist das von mir aufgedruckte Verzehrempfehlungsdatum nicht als Mindesthaltbarkeitsdatum anzusehen, sondern vielmehr ab dem der Brand altert und immer mehr die jugendliche Frische verliert und das fruchtige Aroma sich abschwächt, bei einer Williamsbirne bis hin zum Ranzig werden.

Aus dieser Erkenntnis heraus habe ich mein zuständiges Lebensmittelamt und diese das Regierungspräsidium gebeten, mir zu erlauben, und das seit dem Jahre 2013 im Dezember, das Verzehrempfehlungsdatum auf die Flasche aufbringen zu dürfen, um Sie als Kunden darauf hinzuweisen, wann Sie die Spirituose getrunken haben sollten! Dies wurde mir daraufhin genehmigt und seit dieser Zeit wandle ich die Etiketten nach und nach um und bringe dieses Datum an.

Seien wir doch mal ehrlich: wir bekommen eine Flasche Wein geschenkt, legen sie in den Keller und irgendwann nach ein bis zwei Jahren entdecken wir sie beim Ordnung machen. Voller Euphorie wird die Flasche beim Candlelight Dinner geköpft und der Wein schmeckt firn, schal und oxidiert! Mit einem Verzehrempfehlungsdatum bei sachgerechter Lagerung wäre das nicht passiert.

Wie ich nun aus noch unbestätigten Quellen in Berlin erfahren habe, wird die Kennzeichnungsverordnung wohl noch im März dahingehend geändert, dass zukünftig alle Spirituosen mit einem entsprechenden Datum versehen werden sollen und mit einer Empfehlung, was die sachgerechte Lagerung anbelangt!

Ich für meine Seite bin sehr stolz darauf, dass auf meinen Anstoß hin endlich eine längst überfällige Kennzeichnungsempfehlung zur Pflicht wird zum Schutz und Wohle des Verbrauchers.

Tipps zu Trinktemperatur und Lagerung

An dieser Stelle darf ich auf die richtige Trinktemperatur hinweisen. Destillate dieser Klasse gehören nicht ins Eisfach oder Kühlschrank. Man genießt sie bei Zimmertemperatur von ca. 18°C. Die Flaschen sollten nach dem Transport aus dem Karton genommen werden und aufrecht stehend an einem lichtgeschützten Ort gelagert werden. Durch stetig einfallende UV Strahlung kann das Destillat die Struktur verändern und kann bei Williams, Quitte, Erdbeer usw. zu Aromaverlust führen. Wird das Destillat im Liegen gelagert, kann es einen korkigen Geschmack annehmen.

Wichtige Termine:

  • Termine für die Brennabende
    • Landgasthof Behl in Blankenbach (06024-4766)
      06.06., 12.06.,17.07., 19.09., 02.10., 09.10., 30.10.,
      31.10., 20.11., 21.11., 04.12. und 05.12.2015

    • Culture-Club Hanau (06181-520520)
      01.10. und 03.12.2015
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