Newsletter vom 02.08.2021 , 17:26
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Titel: Newsletter Brand des Monats August 2021
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Brand des Monats August 2021

Mollebuschbirnenlikör 

Die Mollebuschbirne stammt vermutlich aus Frankreich. Als Napoleon mit seinen Soldaten im Kahlgrund und Freigericht weilte, brachte er nicht nur die Sprache in unseren Dialekt mit, sondern auch eine Menge Gepflogenheiten und Fruchtsorten. So ist wohl auch die „Mouille bouche“, die sogenannte „Runde Mundnetzbirne“ als Mollebusch in den Kahlgrund gelangt. Einstmals bis zum Ausbruch einer Kernobstkrankheit namens „Feuerbrand“ waren ca. 30.000 Mollebuschbäume im Kreis Aschaffenburg und Miltenberg registriert. Ca. 3.000 haben die Krankheit überstanden und gelten als resistent. Von diesen Resistenten haben wir Pfropfreiser geschnitten und viele neue Bäume angepflanzt.

Bei der guten Mollebuschernte im letzten Jahr hab ich Birnen extra für Likör eingemaischt und dann den sich sammelnden Saft mit frischen Mollebuschbrand vermischt. Anschließend wurde Zucker zugesetzt, damit sich das Likör nennen darf.

Der Mollebuschlikör duftet nach frischem Kernobst und würzigen Kräutern mit feiner Muskatnote. Auf der Zunge anfangs süßer Birnensaft mit angenehmer Säure und dezenten Lebkuchengewürzen. Diese Säure bleibt angenehm am Gaumen und zeigt einen Hauch von frischem Birnenwein. Gut gekühlt, vielleicht mit Eiswürfel, eignet er sich als Aperitif wie ein süßer Sherry vor dem Essen zum Appetit anregen.

 21% vol. 

je 0,5 Liter = 16,50 €

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je 0,2 Liter =8,00 € 

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Sanddornlikör 

Der Sanddornstrauch gehört in die Familie der Ölweidengewächse und wird auch Fasanenbeere, Weidendorn, rote Schlehe oder Sandbeere genannt. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Europa über Asien bis nach China. Der Sanddornstrauch ist vorwiegend in dem norddeutschen Raum beheimatet. Er besiedelt hauptsächlich die sandigen Strände der Küsten und die vorgelagerte Inselwelt der Nord- und Ostsee. Der mit silbernen Blättern und orangegelb leuchtenden Beeren sehr dornige Strauch wächst, wenn auch selten, in unserer Gegend. Die Ernte der Früchte erweist sich als schwierig aber nicht unmöglich.

Die schwer zu erntenden Früchten haben einen 10-fach höheren Vitamin C-Gehalt als Orangen und Zitronen und sind sehr ölhaltig, was bei falscher Bearbeitung in der Gärung oft zu Fehltönen führt. Deshalb habe ich mich entschlossen, einen Likör herzustellen, um die absolut frische Frucht ins Glas einzufangen. So habe ich die Früchte über ein Jahr in 96%igen Weingeist eingelegt, um einen typisch fruchtbetonten, leicht öligen Sanddornlikör zu kreieren.

In der Nase einen schönen Ton von frischen Muskatkürbis mit einer Spur Aprikosen und Mandarinen. Auf der Zunge die typische Säure der Wildfrucht erinnert sehr stark an Grapefruit, welche sich lang und breit an Gaumen und Zunge entfaltet. Im Nachhall dann das typische breite von dem Sanddorn.

Er hat so was ganz typisch Nordisches, wächst ja auch an den Sanddünen von Nord- und Ostsee. Passend zu jeder eisigen Nachspeise oder zum Appetit anregen vor dem Essen. Auch mit Eis und Tonicwater ist der Sanddornlikör ein einmaliges Erlebnis.

19% vol.

 

je 0,5 Liter = 16,50 €

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Wir von der Edelbrennerei Dirker mit dem ganzen Team wünschen viel Spaß beim Genießen und verbleiben mit freundlichen Grüßen aus dem Hessenteil des Kahlgrunds

 

Arno Josef Dirker 

***Alle unsere Brände, Geiste und Wässer sind traditionell hergestellt und werden ungezuckert in die Flasche gefüllt. Wir sind Mitglied in dem Verband traditioneller Destillen***

 

Gerne können Sie uns auch vor Ort in unserem Hofladen besuchen! Als systemrelevanter Betrieb sind wir zu folgenden Öffnungszeiten für Sie da: 

Mo: 8 - 17 Uhr
Di: 8 - 17 Uhr
Mi: geschlossen
Do: 8 - 17 Uhr
Fr: 8 - 17 Uhr
Sa: 9 - 13-30 Uhr
Feiertage: geschlossen

 

Verkostungsabende in der Edelbrennerei Dirker für Einzelpersonen, Paare,Familen und Kleingruppen.

Als beste deutsche Brennerei erhält DIRKER den Goldenen Preis vom Bundeslandwirtschaftsministerium

DLG verleiht 38 Medaillen für Edelbrennerei Dirker.
24x Goldener Preis
12x Silberner Preis
2x Bronzener Preis.

Verzehrempfehlungsdatum
Erläuterung des auf unseren Produkten angebrachten Datums!

Sehr geehrte Damen und Herren der hochgeistigen Genusswelt.

Seit 1987 brenne ich nun Schnaps und habe im Laufe der Zeit festgestellt, dass es Destillate gibt, die im Laufe des Alterungsprozesses immer besser und reifer werden, wie z.B. Zwetschgenwasser im Holzfass gelagert schmeckt nach 20 Jahren richtig super. Im Gegenzug habe ich aber auch bemerkt, dass es Brände und Geiste gibt, die nur eine sehr kurze Lagerzeit haben bis zum vollen Hochgenuss, z.B. ein Jahr oder 1,5 Jahre. Das wären, um nur einige Beispiele zu nennen, Williams Christ Birne, Quittenbrand, Schattenmorellen oder Morellenfeuerkirsche sowie alle säurearmen Äpfel: Klarapfel, Gravensteiner, Jamba etc. selbst wenn diese dunkel und temperiert gelagert werden, ist das von mir aufgedruckte Verzehrempfehlungsdatum nicht als Mindesthaltbarkeitsdatum anzusehen, sondern vielmehr als ein Datum, ab dem der Brand altert und immer mehr die jugendliche Frische verliert und das fruchtige Aroma sich abschwächt, bei einer Williamsbirne bis hin zum Ranzig werden.

Aus dieser Erkenntnis heraus habe ich mein zuständiges Lebensmittelamt und diese das Regierungspräsidium gebeten, mir zu erlauben, und das seit dem Jahre 2013 im Dezember, das Verzehrempfehlungsdatum auf die Flasche aufbringen zu dürfen, um Sie als Kunden darauf hinzuweisen, wann Sie die Spirituose getrunken haben sollten! Dies wurde mir daraufhin genehmigt und seit dieser Zeit wandle ich die Etiketten nach und nach um und bringe dieses Datum an.

Bei vielen meiner Händler hat das zu Unmutsäußerungen geführt, was für mich etwas unverständlich ist, da es gerade für den Handel und die Gastronomie von Vorteil ist, um dem Kunden das Produkt nach bestem Wissen und Gewissen zu verkaufen, dass es noch "Top" ist. Ein unzufriedener Kunde geht meist nicht mehr in den Laden einkaufen, nur einer von zehn wagt es, dem Händler eine solche Flasche zurückzugeben und zu monieren!

Bei meinen Endverbraucherkunden ist das Datum ganz super angekommen und angenommen worden. Diese haben nun endlich einen Anhaltspunkt und können sich orientieren! Seien wir doch mal ehrlich: wir bekommen eine Flasche Wein geschenkt, legen sie in den Keller und irgendwann nach ein bis zwei Jahren entdecken wir sie beim Ordnung machen. Voller Euphorie wird die Flasche beim Candlelight Dinner geköpft und der Wein schmeckt firn, schal und oxidiert! Mit einem Verzehrempfehlungsdatum bei sachgerechter Lagerung wäre das nicht passiert.

Wie ich nun aus noch unbestätigten Quellen in Berlin erfahren habe, wird die Kennzeichnungsverordnung wohl in nächster Zeit dahingehend geändert, dass zukünftig alle Spirituosen mit einem entsprechenden Datum versehen werden sollen und mit einer Empfehlung, was die sachgerechte Lagerung anbelangt!

Ich für meine Seite bin sehr stolz darauf, dass auf meinen Anstoß hin endlich eine längst überfällige Kennzeichnungsempfehlung zur Pflicht wird zum Schutz und Wohle des Verbrauchers.

 

 

Weitere Tipps zu Trinktemperatur und Lagerung

An dieser Stelle darf ich auf die richtige Trinktemperatur hinweisen. Destillate dieser Klasse gehören nicht ins Eisfach oder Kühlschrank. Man genießt sie bei Zimmertemperatur von ca. 18°C.
Die Flaschen sollten nach dem Transport aus dem Karton genommen werden und aufrecht stehend an einem lichtgeschützten Ort gelagert werden. Durch stetig einfallende UV Strahlung kann das Destillat die Struktur verändern und kann bei Williams, Quitte, Erdbeer usw. zu Aromaverlust führen. Wird das Destillat im Liegen gelagert, kann es einen korkigen Geschmack annehmen.

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