Newsletter vom 30.04.2020 , 09:14
<-- Zum Newsletter-Archiv

Titel: Brand des Monats Mai 2020
Newsletter: Archiv
 

Titel: Brand des Monats
Brand des Monats

Edelbrennerei Dirker

Kundeninfo

Der "Brand des Monats" für den Monat Mai 2020!

Unsere Themen:


  • Brand des Monats Mai 2020
  • Verkostungsabende
  • Verzehrempfehlungsdatum
  • Termine


 Wir machen Betriebsurlaub

vom 01. bis 13. Juni 2020 


Brand des Monats Mai 2020

Brand von der Anisbirne

Mit der Anisbirne als Frucht machte ich 1996/97 erstmals Bekanntschaft. Ich hatte eine Zeitungsannonce geschaltet mit der Bitte, dass die Landwirte und Hausgartenbesitzer mir ihre seltenen gewordenen Mollebusch Bäume nennen sollten oder auch andere heimische Regionalsorten, wie z. B. Heimbacher Wilde Äpfel oder Mensengesäßer Gelbe Äpfel, Alzenauer Rote Rampor, Albstädter Walzenapfel um davon einjährige Triebe, sogenannte Pfropfreiser zu schneiden zum Erhalt der alten Sorten, da diese ohne Pestizide oder Insektizide Jahrhunderte überstanden hatten. Bei der jährlichen Birnenannahme im Herbst kamen aus Johannesberg 2 Gebrüder und zeigten mir voller Stolz die Anisbirne mit Ihrer ledrig braunen Schale so einem Lederapfel oder Boskoop gleich. Sie erzählten mir, dass es wohl nur noch 2 Bäume in Ihrem Garten gibt und das die Birne erst im November geerntet wird, steinhart und dann im Keller gelagert wird bis Februar/März zum Nachreifen. Wenn sie dann weich wird erhält sie Ihr typisches Anisaroma. So habe ich dann im Februar diese Pfropfreise geschnitten und 2 Jahre Später die neuen Bäume aus der Baumschule aufgepflanzt. 2014 dann die erste größere Ernte und die Birnen Einzumaischen für eine Kessel Füllung zum Brennen.

So hat nun der Brand von der Anisbirne gelagert und ist gereift.

In der Nase präsentiert sich eine würzige und verspielt blumige Birnennote mit deutlichem Anisduft. Auf der Zunge anfangs ein Potpourri von Gerbstoffen mit würzigen Noten von Anis, Orange, Ingwer, Melisse bis die raue Schale von einem Hauch Holunderblüten abgelöst wird. Diese Birnennote ist lange elegant und schmelzend im Mund und hinterlässt einen angenehmen langen Nachhall.

Dieses Birnendestillat passt hervorragend zu einem Kalbs-oder Rinderbraten mit Kartoffeln und frischem Spargel oder auch als Abschluss nach dem Grillen, sozusagen als Verdauungshilfe.

Wir das ganze Brennereiteam mit Katarzyna und Arno Dirker wünschen viel Spaß beim Genießen und bleiben Sie Gesund.

 

41% Vol.  
0,5 26,00 €  
0,2 11,00 €  

Druckfehler und Irrtümer vorbehalten!


NEU! Verkostungsabende in der Brennerei unseres Hauses für Einzelpersonen, Paare, Familien und Kleingruppen

Verkostungen in unserem Hause

Die nächsten Termine:

 

 

15.05.2020

29.05.2020

Das erwartet Sie:

Sektempfang, Erläuterung der Firmengeschichte, Betriebsführung mit Kapellenbesichtigung, anschließend Livebrennen und Vesper mit hausmacher Wurst, Käsewürfel und frischem Brot, dazu gibt es hauseigenen Apfelwein und Wasser. Es werden ca. 10 Destillate und 4 Liköre gereicht und erklärt.

Kosten: 49,- € pro Person

Mindestteilnehmerzahl für die Verkostung 12, höchstens 25 Personen.
Die Verkostung findet nur statt, wenn mindestens 12 Personen angemeldet sind. Sollten es weniger als 12 Anmeldungen sein, behalten wir uns vor, den Termin abzusagen bzw. zu verschieben..

Anmeldungen hierfür bis spätestens 14 Tage vor dem Veranstaltungstermin schriftlich per Email unter info@dirker.de
Bitte genaue Personenanzahl angeben!

Bei Stornierungen, die weniger als 1 Woche vor dem Termin erfolgen, müssen wir leider Stornokosten in Höhe von 50% erheben.


Verzehrempfehlungsdatum

Erläuterung des auf unseren Produkten angebrachten Datums!

Sehr geehrte Damen und Herren der hochgeistigen Genusswelt.

Seit 1987 brenne ich nun Schnaps und habe im Laufe der Zeit festgestellt, dass es Destillate gibt, die im Laufe des Alterungsprozesses immer besser und reifer werden, wie z.B. Zwetschgenwasser im Holzfass gelagert schmeckt nach 20 Jahren richtig super. Im Gegenzug habe ich aber auch bemerkt, dass es Brände und Geiste gibt, die nur eine sehr kurze Lagerzeit haben bis zum vollen Hochgenuss, z.B. ein Jahr oder 1,5 Jahre. Das wären, um nur einige Beispiele zu nennen, Williams Christ Birne, Quittenbrand, Schattenmorellen oder Morellenfeuerkirsche sowie alle säurearmen Äpfel: Klarapfel, Gravensteiner, Jamba etc. selbst wenn diese dunkel und temperiert gelagert werden, ist das von mir aufgedruckte Verzehrempfehlungsdatum nicht als Mindesthaltbarkeitsdatum anzusehen, sondern vielmehr als ein Datum, ab dem der Brand altert und immer mehr die jugendliche Frische verliert und das fruchtige Aroma sich abschwächt, bei einer Williamsbirne bis hin zum Ranzig werden.

Aus dieser Erkenntnis heraus habe ich mein zuständiges Lebensmittelamt und diese das Regierungspräsidium gebeten, mir zu erlauben, und das seit dem Jahre 2013 im Dezember, das Verzehrempfehlungsdatum auf die Flasche aufbringen zu dürfen, um Sie als Kunden darauf hinzuweisen, wann Sie die Spirituose getrunken haben sollten! Dies wurde mir daraufhin genehmigt und seit dieser Zeit wandle ich die Etiketten nach und nach um und bringe dieses Datum an.

Bei vielen meiner Händler hat das zu Unmutsäußerungen geführt, was für mich etwas unverständlich ist, da es gerade für den Handel und die Gastronomie von Vorteil ist, um dem Kunden das Produkt nach bestem Wissen und Gewissen zu verkaufen, dass es noch "Top" ist. Ein unzufriedener Kunde geht meist nicht mehr in den Laden einkaufen, nur einer von zehn wagt es, dem Händler eine solche Flasche zurückzugeben und zu monieren!

Bei meinen Endverbraucherkunden ist das Datum ganz super angekommen und angenommen worden. Diese haben nun endlich einen Anhaltspunkt und können sich orientieren! Seien wir doch mal ehrlich: wir bekommen eine Flasche Wein geschenkt, legen sie in den Keller und irgendwann nach ein bis zwei Jahren entdecken wir sie beim Ordnung machen. Voller Euphorie wird die Flasche beim Candlelight Dinner geköpft und der Wein schmeckt firn, schal und oxidiert! Mit einem Verzehrempfehlungsdatum bei sachgerechter Lagerung wäre das nicht passiert.

Wie ich nun aus noch unbestätigten Quellen in Berlin erfahren habe, wird die Kennzeichnungsverordnung wohl in nächster Zeit dahingehend geändert, dass zukünftig alle Spirituosen mit einem entsprechenden Datum versehen werden sollen und mit einer Empfehlung, was die sachgerechte Lagerung anbelangt!

Ich für meine Seite bin sehr stolz darauf, dass auf meinen Anstoß hin endlich eine längst überfällige Kennzeichnungsempfehlung zur Pflicht wird zum Schutz und Wohle des Verbrauchers.

Weitere Tipps zur Trinktemperatur und Lagerung

An dieser Stelle darf ich auf die richtige Trinktemperatur hinweisen. Destillate dieser Klasse gehören nicht ins Eisfach oder Kühlschrank. Man genießt sie bei Zimmertemperatur von ca. 18°C. Die Flaschen sollten nach dem Transport aus dem Karton genommen werden und aufrecht stehend an einem lichtgeschützten Ort gelagert werden. Durch stetig einfallende UV Strahlung kann das Destillat die Struktur verändern und kann bei Williams, Quitte, Erdbeer usw. zu Aromaverlust führen. Wird das Destillat im Liegen gelagert, kann es einen korkigen Geschmack annehmen.

Wichtige Termine:

Termine für die Brennabende:

    • Landgasthof Behl in Blankenbach (06024-4766)
      09.05., 22.05. und 19.06.2020

Alle Termine unter Vorbehalt!


>>>>> Bitte antworten Sie nicht direkt auf diese Email! <<<<<
Verwenden Sie nicht die Antwortfunktion in Ihrem Emailprogramm

Dieses Postfach wird nicht auf eingehende Emails kontrolliert, Sie werden daher keine Antwort erhalten.
Bitte verwenden Sie für Anfragen ausschliesslich die Mailadresse info@dirker.de.

>>> Hier gehts zum Onlineshop <<<


Hinweis zur Online-Streitbeilegung

Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie hier finden http://ec.europa.eu/consumers/odr/. Verbraucher haben die Möglichkeit, diese Plattform für die Beilegung ihrer Streitigkeiten zu nutzen.

Besuchen Sie uns auch auf facebook

Edelbrennerei Dirker
Alzenauer Str. 108
63776 Mömbris-Niedersteinbach
Inh.: Arno Dirker

USt.-ID: DE 131968847

Tel.: 06029-7711
Fax: 06029-7744

Email: info@dirker.de
Web: www.dirker.de

Öffnungszeiten:
Montag von 8 bis 17 Uhr
Dienstag von 8 bis 17 Uhr
Mittwoch geschlossen
Donnerstag von 8 bis 17 Uhr
Freitag von 8 bis 17 Uhr
Samstag von 9 bis 13:30 Uhr