Newsletter vom 08.02.2018 , 15:43
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Titel: Brand des Monats
Brand des Monats

Edelbrennerei Dirker

Kundeninfo
Hinweis:

Rosenmontag und Faschingsdienstag haben wir geschlossen!
Der nächste Versandtag ist der Donnerstag, der 15.02.2018


Unsere Themen heute:
  • Brand des Monats Februar 2018
  • Verkostungsabende für Kleingruppen
  • Verzehrempfehlungsdatum
  • Termine
  • Veranstaltungen

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Brand des Monats Februar 2018

Jahrgangsbrand 2004 v. Wahlschen SchnapsbirnenJahrgangsbrand 2004 v. Wahlschen Schnapsbirnen

Die Geschichte dieser recht jungen Birnensorte beginnt in den 70er Jahren. Hr. Erich Wahl ist der Entdecker der Birne, da sie zufällig aus einem Samen eines achtlos weggeworfenen Birnenkerngehäuses als Kern an einem Bahngelände in Hessental zu einem jungen Birnbaum heranwuchs. Herr Wahl, als Pächter des Geländes, destillierte daraus einen vorzüglichen Brand. Bei einer Bahndammerweiterung fiel der Baum der Motorsäge zum Opfer, doch Hr. Wahl brachte die noch "lebenden" Jungtriebe zum Okulieren in eine Baumschule und rettete somit die noch namenlose Sorte.

Da der daraus hergestellte Birnenbrand höchste Auszeichnungen und lobenswerte Erwähnungen erhielt, z.B. "kräftigerer Fruchtgeschmack als Williams-Christ-Birnen" , wurde die Sorte als Wahlsche Schnapsbirne nach ihrem Entdecker bezeichnet und als eigene Birnensorte in der Sortenliste aufgenommen. Ich hörte und las erstmals 1995 von dieser sehr aromatischen Birnensorte und bestellte umgehend in einer Baumschule 350 Birnbäume, welche ich 1996 auch in unserer Plantage pflanzte. Nach einigen Jahren erntete ich die ersten Früchte und ward ganz angetan von den kleinen, honiggelben, mit Sommersprossen übersäten, nach Birne - Honig - Mango duftenden Früchten. Nun galt es, dieses Aroma einzufangen und als Brand wie ein Dschinn in die Flasche zu bannen. Schonende Destillation, so langsam wie möglich (denn gut Ding will Weile haben) und eine mehrjährige Lagerung des hochprozentigen Brandes, herabsetzen auf Trinkstärke mit weichem Wasser lässt bei 50% Vol. die wunderbare Birnennote sich absolut duftig entfalten.

Im Glas entfaltet sich sehr kräftig die Birne mit einem intensiven Schalenduft einer eleganten leichten Note von Grapefruits und Bitterorangen. Dezente Holztöne werden von dem typischen Birnenduft begleitet. Auf der Zunge anfangs Süße- und schöne Birnen-Grapefrucht-Note begleitet von der Wärme des 50% Vol. Alkohols nach dem Schlucken macht sich die Birne ganz breit im Mund und lässt uns lange das kräftige, fruchtige Birnenaroma schmecken. Genau das richtige Destillat nach reichhaltigem Essen oder nach kalten Wintertagen.

Ich, Arno Dirker, meine Frau und das ganze Brennerei Team wünschen viel Spaß beim Genießen.

50% vol.

je 0,5 Liter = 29,50 €
je 0,2 Liter = 13,- €

Preise inkl. MwSt. zuzügl. Versandkosten

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    • NEU! Verkostungsabende in der Brennerei unseres Hauses für Einzelpersonen, Paare, Familien und Kleingruppen

      Verkostungen in unserem Hause

      Die nächsten Termine:

      17.02.2018

      02.03.2018

      28.04.2018

      16.06.2018

      Das erwartet Sie:

      Sektempfang, Erläuterung der Firmengeschichte, Betriebsführung mit Kapellenbesichtigung, anschließend Livebrennen und Vesper mit hausmacher Wurst, Käsewürfel und frischem Brot, dazu gibt es hauseigenen Apfelwein und Wasser. Es werden ca. 10 Destillate und 4 Liköre gereicht und erklärt.

      Kosten: 39,- € pro Person

      Mindestteilnehmerzahl 6 Personen, höchstens 25 Personen.
      Anmeldungen hierfür bis spätestens 14 Tage vor dem Veranstaltungstermin schriftlich per Email

      Bitte Personenanzahl angeben!


  • Verzehrempfehlungsdatum

    Erläuterung des auf unseren Produkten angebrachten Datums!

    Sehr geehrte Damen und Herren der hochgeistigen Genusswelt.

    Seit 1987 brenne ich nun Schnaps und habe im Laufe der Zeit festgestellt, dass es Destillate gibt, die im Laufe des Alterungsprozesses immer besser und reifer werden, wie z.B. Zwetschgenwasser im Holzfass gelagert schmeckt nach 20 Jahren richtig super. Im Gegenzug habe ich aber auch bemerkt, dass es Brände und Geiste gibt, die nur eine sehr kurze Lagerzeit haben bis zum vollen Hochgenuss, z.B. ein Jahr oder 1,5 Jahre. Das wären, um nur einige Beispiele zu nennen, Williams Christ Birne, Quittenbrand, Schattenmorellen oder Morellenfeuerkirsche sowie alle säurearmen Äpfel: Klarapfel, Gravensteiner, Jamba etc. selbst wenn diese dunkel und temperiert gelagert werden, ist das von mir aufgedruckte Verzehrempfehlungsdatum nicht als Mindesthaltbarkeitsdatum anzusehen, sondern vielmehr als ein Datum, ab dem der Brand altert und immer mehr die jugendliche Frische verliert und das fruchtige Aroma sich abschwächt, bei einer Williamsbirne bis hin zum Ranzig werden.

    Aus dieser Erkenntnis heraus habe ich mein zuständiges Lebensmittelamt und diese das Regierungspräsidium gebeten, mir zu erlauben, und das seit dem Jahre 2013 im Dezember, das Verzehrempfehlungsdatum auf die Flasche aufbringen zu dürfen, um Sie als Kunden darauf hinzuweisen, wann Sie die Spirituose getrunken haben sollten! Dies wurde mir daraufhin genehmigt und seit dieser Zeit wandle ich die Etiketten nach und nach um und bringe dieses Datum an.

    Bei vielen meiner Händler hat das zu Unmutsäußerungen geführt, was für mich etwas unverständlich ist, da es gerade für den Handel und die Gastronomie von Vorteil ist, um dem Kunden das Produkt nach bestem Wissen und Gewissen zu verkaufen, dass es noch "Top" ist. Ein unzufriedener Kunde geht meist nicht mehr in den Laden einkaufen, nur einer von zehn wagt es, dem Händler eine solche Flasche zurückzugeben und zu monieren!

    Bei meinen Endverbraucherkunden ist das Datum ganz super angekommen und angenommen worden. Diese haben nun endlich einen Anhaltspunkt und können sich orientieren! Seien wir doch mal ehrlich: wir bekommen eine Flasche Wein geschenkt, legen sie in den Keller und irgendwann nach ein bis zwei Jahren entdecken wir sie beim Ordnung machen. Voller Euphorie wird die Flasche beim Candlelight Dinner geköpft und der Wein schmeckt firn, schal und oxidiert! Mit einem Verzehrempfehlungsdatum bei sachgerechter Lagerung wäre das nicht passiert.

    Wie ich nun aus noch unbestätigten Quellen in Berlin erfahren habe, wird die Kennzeichnungsverordnung wohl in nächster Zeit dahingehend geändert, dass zukünftig alle Spirituosen mit einem entsprechenden Datum versehen werden sollen und mit einer Empfehlung, was die sachgerechte Lagerung anbelangt!

    Ich für meine Seite bin sehr stolz darauf, dass auf meinen Anstoß hin endlich eine längst überfällige Kennzeichnungsempfehlung zur Pflicht wird zum Schutz und Wohle des Verbrauchers.

    Weitere Tipps zur Trinktemperatur und Lagerung

    An dieser Stelle darf ich auf die richtige Trinktemperatur hinweisen. Destillate dieser Klasse gehören nicht ins Eisfach oder Kühlschrank. Man genießt sie bei Zimmertemperatur von ca. 18°C. Die Flaschen sollten nach dem Transport aus dem Karton genommen werden und aufrecht stehend an einem lichtgeschützten Ort gelagert werden. Durch stetig einfallende UV Strahlung kann das Destillat die Struktur verändern und kann bei Williams, Quitte, Erdbeer usw. zu Aromaverlust führen. Wird das Destillat im Liegen gelagert, kann es einen korkigen Geschmack annehmen.

    Wichtige Termine:

    Termine für die Brennabende:

      • Landgasthof Behl in Blankenbach (06024-4766)
      • 24.02., 10.03., 21.04., 12.05., 02.06. und 14.07.2018

        16. bis 18.03.2018 3-Tage-Arrangement Behl/Dirker

    unter Vorbehalt!


    (Produktbeschreibungen und Fotos dürfen gerne für Ihr Servicepersonal oder die Speisekarte verwendet werden.)


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    Hinweis zur Online-Streitbeilegung

    Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie hier finden http://ec.europa.eu/consumers/odr/. Verbraucher haben die Möglichkeit, diese Plattform für die Beilegung ihrer Streitigkeiten zu nutzen.

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